Methoden und Techniken der Gestalttherapie

Im Zentrum steht das therapeutische Gespräch. Weitere Techniken die den therapeutischen Prozess unterstützen, werden je nach Situation miteingebunden. Unterstützt von Wahrnehmungsübungen werden die Sinne verfeinert und das Körperbewusstsein neu belebt. Entspannungstechniken und atemtherapeutische Interventionen lösen u.a. Stress, Angst auf und können zu einem entspannten Körpergefühl verhelfen. Eine Analyse von Träumen ermöglicht die unbewussten Vorgänge der Seele zu verarbeiten. Die Analyse des Kontaktes und der Abwehrhaltung dient dazu, eingefahrene Muster zu durchbrechen und neue Möglichkeiten für sich zu entdecken. Rollenspiele sind ein kreatives Mittel um neues Verhalten oder eine schwierige Situationen in einer geschützten Atmosphäre zu erproben. Kreative Mittel werden eingesetzt um die Phantasie anzuregen und Unausgesprochenem Ausdruck zu verleihen. Die bekannteste Methode ist der leere Stuhl; hier ist Platz für Projektion und Dialog.

Methoden der Traumatherapie

Die Traumatherapie ist in vier Phasen eingeteilt. Die äußere Sicherheit und die innere Stabilität wird zu Beginn aufgebaut. Wenn dies gewährleistet und gefestigt ist, beginnt die Konfrontation mit dem Trauma, um schließlich das Erlebte in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren. Trauer und Abschiednehmen von dem, was einen lange begleitet hat, und Zeit, in die Zukunft zu blicken, findet zum Abschluss Platz.

Anhand von gestalttherapeutischen Methoden und imaginativen Techniken werden die Selbsthilfekräfte gestärkt und psychische Vorgänge in eine positive Richtung geleitet, die der Stabilisation dient.

Körperbezogene Gestalttherapie in Verbindung mit Pilates

Das konzentrative Training arbeitet mit dem bewussten Verweilen im Hier und Jetzt und lässt sich ganzheitlich erfahren. Stabilisation der Körpermitte „Powerhouse“ und der Koordination von Atmung und Bewegung aktiviert die Haltemuskulatur zusätzlich. Die Pilates-Übungen sind so konzipiert, dass sie die Kernstabilität, Flexibilität, Ausdauer, Haltung und Körperwahrnehmung verbessern und Muskel-Dysbalancen ausgleichen. Für jedes Alter, auch mit körperlichen Einschränkungen geeignet, im Stehen, auf der Matte und im Sitzen finden die Übungen mit und ohne Equipment, statt. Der Übergang zur Gestalttherapie ist fließend und situativ gegeben. Aus der Verbindung und Impulsivität beider Ansätze entsteht eine Gleichberechtigung, die Ihren Heilungs- und Wachstumsprozess konstruktiv unterstützt.